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Lampen Glossar

Licht Glossar - technische Infos zu Licht & Leuchten

Licht Glossar - technische Infos zu Licht & Leuchten


Der Licht & Lampen Glossar zum Thema Licht, Leuchten und entsprechenden Betriebsgeräten, des Lampenshops von LampenLoft möchte Ihnen Ihre Fragen beantworten und hilfreiche technische Informationen, Werte und Tipps weitergeben. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sollte Ihre Frage nicht beantwortet worden sein.

Hier unsere Themen alphabetisch sortiert:

 

Was sind ANSI Lumen?


ANSI Lumen / Lumen (lm). Mit ANSI Lumen wird die Lichtgrösse eines Beamers zur Leinwand gemessen. Dies ist ein genormtes Verfahren.

Die Lichtstärke wird bei Beamern und Projektoren in ANSI-Lumen angegeben. Bei diesem genormten Messverfahren wird die Beleuchtungsstärke auf einer Leinwand mit 9 Feldern gemessen.

So kann man verschiedene Projektionsmethoden und Lampen Typen untereinander vergleichen.

Der einfachste Vergleich ist über einen Gegenüberstellung von bekannten Größen wie Watt. Im Spot Vergleich können Sie die Lampen direkt vergleichen.

 

Was ist Candela?


Candela (cd) = Lichtstärke. Der Lichtstrom, welcher in einem bestimmten Raumwinkel ausgestrahlt wird.

Einige Angaben zum Vergleich:

  • Eine Kerze entspricht einer Lichtstärke von 1 Candela (cd)
  • Eine 40 Watt Glühlampe entspricht einer Lichtstärke von 40 Candela (cd)
  • Eine 100 Watt Glühlampe entspricht einer Lichtstärke von 130 Candela (cd)
  • Eine 40 Watt Leuchtstofflampe entspricht einer Lichtstärke von 200 Candela (cd)


 

Was ist die Leuchtdichte?


Die Leuchtdichte gibt an, welche Menge an sichtbarem Licht (der Lichtstrom) von einer bestimmten Oberfläche aus (die Fläche der Lichtquelle / LED) in einer bestimmten Richtung ausgestrahlt wird.

Einige Angaben zum Vergleich:

  • Die Mittagssonne entspricht einer Leuchtdichte von 1.600.000.000 cdm
  • Eine klare 100 Watt Glühlampe entspricht einer Leuchtdichte von 10.000.000 cdm
  • Eine matte 100 Watt Glühlampe entspricht einer Leuchtdichte von 200.000 cdm
  • Eine Kerzenflamme entspricht einer Leuchtdichte von 5.000 cdm

Leuchtstofflampen - Typen, Leistung, Maße

pentyp Sockel Leistung (Watt) Länge A (mm, bei Ringlampen Ø)
TC-DEL G24q-1 10
13
95
130
G24q-2 18 150
G24q-3 26 160
TC-Tel GX24q-1 13 90
GX24q-2 18 110
GXq-3 26
32
130
145
GXq-4 42 155
GXq-5 57 181
GXq-6 70 178
TC-D G24d-2 8
10
13
73
95
130
G24d-2 18 140
G24-3 26 160
TC-T GX24d-1 13 90
GX24d-2 18 110
GX24d-3 26 130
TC-S G23 5
7
9
11
85
115
145
215
TC-SEL 2G7 5
7
9
11
85
115
145
215
TC-DD GR8 16
28
141
207
GR10q 10
16
21
28
38
95
141
141
207
207
GRY10q-3 55 205
TC-F 2G10 18
24
36
122
165
217
TC-L 2G11 18
24
34
36
40
55
80
225
320
533
415
535
535
565


 

Was ist Lumen?


Lumen (lm) = Lichtstrom. Die pro Sekunde abgestrahlte Leistung im Wellenbereich des sichtbaren Lichtes.

Einige Angaben zum Vergeleich:

  • Eine 60 Watt Glühlampe hat einen Lichtstrom von 600 Lumen (lm)
  • Eine 100 Watt Glühlampe hat einen Lichtstrom von 1'500 Lumen (lm)
  • Eine  40 Watt Leuchtstoffröhre hat einen Lichtstrom von 2'300 Lumen (lm)
  • Eine 100 Watt Quecksilberdampflampe hat einen Lichtstrom von 4'500 Lumen (lm)

 

Was ist LUX?


Lux (lx) = Beleuchtungsstärke. Das ist der Lichtstrom, der auf einer bestimmten Fläche bei einem Empfänger auftritt.

Einige Angaben zum Vergleich:

  • Sonnenlicht am Mittag im Sommer entspricht ungefähr einer Beleuchtungsstärke von 100'000 Lux.
  • Ein bedeckter Himmel im Sommer entspricht ungefähr einer Beleuchtungsstärke von 10'000 Lux.
  • Dunkle Regenwolken während dem Gewitter entsprechen ungefähr einer Beleuchtungsstärke von 1'000 Lux.
  • Eine Büroraum-Beleuchtung entspricht ungefähr einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux.

Je weiter zum Beispiel eine LED Stirnlampe vom Objekt entfernt ist, um so schwächer wird das Licht, welches auf dem Objekt auftritt.  Die Beleuchtungsstärke auf dem Objekt nimmt mit dem Quadrat des Abstandes zur Lichtquelle ab.


 

Produktzulassungen
 

Das ENEC-Zeichen wird mit der Identifikationsnummer des Prüfinstitutes sowie häufig in Kombination mit dessen Logo abgebildet. Dabei steht:

01 AE NOR – Spain
02 CE BEC – Belgium
03 IMQ – Italy
04 CER TIF – Portugal
05 KEMA – The Netherlands
06 NSAI – Ireland
07 SNCH – Luxembourg
08 LCIE – France
09 ELOT – Greece
10 VDE – Germany
11 ÖVE – Austria
12 BSI – United Kingdom
13 Electrosuisse – Switzerland
14 Intertek SEMKO – Sweden
15 UL Int´l DEMKO – Denmark
16 SGS Fimko – Finland
17 NEMKO – Norway
18 MEEI – Hungary
19 ASTA BEAB – United Kingdom
20 zur Zeit nicht vergeben
21 EZU – Czech Republic
22 SIQ – Slovenia
23 zur Zeit nicht vergeben
24 TRPS – Germany
25 TÜV SÜD PS – Germany
26 zur Zeit nicht vergeben

Ist ein VS-Produkt mit dem VDE-Prüfzeichen versehen, so wurde diese Komponente nach den gültigen Sicherheitsnormen in Deutschland geprüft und zugelassen. Diese Möglichkeit der Produktzertifizierung wird dann gewählt, wenn keine Europäischen Normen vorliegen.

Die zusammenwachsende weltweite Gesellschaft mit der Entstehung globaler Märkte stellt neue, gestalterische Aufgaben an die Industrie und ihre Technologien. In diesem Rahmen kommt der regionalen und internationalen Normung bei der Positionierung von neuen Technologien und Innovationen am Markt eine wachsende Bedeutung zu. Normung schafft das erford rliche Maß an Sicherheit, Zuverlässigkeit, Austauschbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Vossloh-Schwabe-Produkte werden seit über 80 Jahren auf der Basis technischer Innovationen, internationaler und regionaler Normen und gültiger Umweltvorgaben entwickelt und produziert. Dabei werden schon während der Entwicklung der Auswahl der verwendeten Komponenten und Materialien, der Fertigungsmethoden und Technologien, den umfassenden Umweltaspekten sowie der Energieeffizienz der Produkte Rechnung getragen. Ein wichtiges unternehmerisches Ziel in all den Jahren war und ist es auch für die Zukunft, Beleuchtungskomponenten zu schaffen, die den Anforderungen unser Kunden in Bezug auf Sicherheit, Funktionalität, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen.
Neben den jeweils gültigen und dem Stand der Technik entsprechenden Normen werden darüber hinaus die Empfehlungen der Industrieverbände bei der Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt.  Dabei werden auch Normen, die in Vorbereitung sind, beachtet.
Unsere Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien stellt eine frühzeitige Information über neue bzw. veränderte Vorschriften und somit über zukunftsorientierte Produkte sicher.

Neben internen Prüfungen und Tests zur Produktionsfreigabe erfolgt darüber hinaus die Zulassung der Serienprodukte bei nationalen und internationalen Prüfstellen. Die zur Anwendung kommenden Prüfvorschriften der Prüfstellen sind nicht in allen Ländern gleich. Die abgebildeten Prüfzeichen sind deshalb nicht für alle im Katalog aufgeführten Erzeugnisse erteilt.
Auf Anfrage erteilen wir gerne Auskunft über die komplett vorliegenden Zeichengenehmigungen. Prüfausweise können auch unserem Online-Katalog unter www.vossloh-schwabe.com entnommen werden.

Da die internationalen Normen der IEC (International Electrotechnical Commission) für die Beleuchtungstechnik von dem Europäischen Normungsinstitut CENELEC (Comité Européen de Normalisation Electrotechnique) übernommen werden, weisen die EN-Normen (Europäische Normen) somit die gleichen Anforderungen auf. Selten sind geringe nationale Abweichungen erlaubt. Als Dokumentation der Zertifizierung (Drittstellenprüfung) auf der Grundlage der EN-Normen erhalten VS-Katalogprodukte das ENEC-Zeichen.

Das ENEC-Zeichen (European Norms of Electrical Certification) wurde in Europa als einheitliches Zulassungszeichen für Produkte der Elektrotechnik geschaffen. Das ENEC-Agreement umfasst zurzeit folgende Produktgruppen:

• Leuchten
• Leuchtenkomponenten
• Energiesparlampen
• Geräte der Informationstechnik
• Klemmen
• Kondensatoren
• Gerätesteckvorrichtungen
• Geräteschalter
• Entstörfilter
• Transformatoren

Weitere elektrische Betriebsmittel sollen in das ENEC-Agreement aufgenommen werden.

Die Zulassung von Produkten soll auch auf Hersteller außerhalb Europas ausgedehnt werden, allerdings müssen die Zulassungsprüfungen von einem ENEC-Prüfinstituts in Europa durchgeführt werden.

Dem ENEC-Agreement gehören zurzeit 23 Prüfstellen aus 20 Ländern (siehe Tabelle) an. Die Erteilung eines ENEC-Zeichens für Leuchtenkomponenten, wie Vorschalt- und Zündgeräte schließt die Produktbeurteilung nach den Sicherheits- und Arbeitsweisenormen ein. Die Zulassung kann ausschließlich auf der Basis der im Agreement gelisteten EN-Normen erfolgen. Mit dem Zeichen wird dokumentiert, dass neben der Übereinstimmung des Produkts mit den Normen auch eine Überwachung der laufenden Fertigung durch Inspektoren des Prüfinstituts stattfindet, und dass der Hersteller über ein wirkungsvolles Qualitätssystem nach der Normenreihe ISO 9000 (International Standards Organisation) verfügt. Dabei steht ISO für die Standardisierung der nicht elektrotechnischen Gebiete.

Trägt ein VS-Produkt das VDE-Prüfzeichen, so wurde diese Komponente nach den gültigen Sicherheitsnormen in Deutschland (in der Regel sind dies die internationalen IEC-Normen) geprüft und zugelassen. Diese Möglichkeit der Produktzertifizierung wird dann gewählt, wenn keine Europäischen Normen vorliegen.

Neben der Zertifizierung eines Produkts zur Sicherheit und Arbeitsweise ist besonders bei elektronischen Vorschaltgeräten eine Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) durch ein unabhängiges Prüfinstitut eine zusätzliche Hilfe bei der Auswahl der Produkte. Bei bestandener EMV-Prüfung wird zusätzlich ein Prüfzeichen vergeben, so zum Beispiel das VDE-EMV-Zeichen des VDE-Prüf- und Zertifizierungsinstituts in Offenbach.

Sobald Sie im Internet nach einer LED Lampe oder anderen Leuchte suchen, werden sie immer wieder über die Leistungsangaben LUX, Lumen und Candela stolpern. Hier ein kleiner Überblick, über diese Begriffem und ihrer Bedeutung.

Simpel ist, je höher der Wert, je heller das Leuchtmittel.

 

Schutzarten von Leuchten und Betriebsgeräten
 

In IEC 60529 (EN 60529) werden Schutzarten für Umhüllungen von Gehäusen definiert. Es werden mit dem IP-Code (Internationaler Protection Code) der Berührungs- und Fremdkörperschutz, sowie der Schutz vor Wasser beschrieben. Die erste Ziffer steht für den Fremdkörper- und die zweite Ziffer für den Wasserschutz. Diese Festlegungen sind gerade im Zusammenhang mit ein- oder angebauten Leuchten von Wichtigkeit, da die Festlegungen zum Berührungsschutz die Grundlage für das Isolationssystem von Komponenten und Leitungen bildet (siehe dazu auch die Leuchtennorm EN 60598).

Zum Einhalten der IP-Schutzart sind die Montagehinweise der Leuchten- und/oder der Betriebsgerätehersteller zu beachten.
 

Kennziffer

1. Ziffer

 

2. Ziffer

 

Berührungsschutz

Fremdkörperschutz

Wasserschutz

0

kein Schutz

kein Schutz

kein Schutz

1

Schutz gegen Berührung mit dem Handrücken

Schutz gegen feste Fremdkörper Ø > 50 mm

Schutz gegen senkrecht tropfendes Wasser

2

Schutz gegen Berührung mit Fingern

Schutz gegen feste Fremdkörper Ø > 12 mm

Schutz gegen schräg tropfendes Wasser (Neigung 15° von oben)

3

Schutz gegen Berührung mit Werkzeugen

Schutz gegen feste Fremdkörper Ø > 2,5 mm

Schutz gegen Sprühwasser schräg bis 60° von oben

4

Schutz gegen Berührung mit einem Draht

Schutz gegen feste Fremdkörper Ø > 1 mm

Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen

5

Schutz gegen Berührung mit einem Draht

staubgeschützt

Schutz gegen Strahlwasser

6

Schutz gegen Berührung mit einem Draht

staubdicht

Schutz gegen starkes Strahlwasser

7

Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser

8

Schutz gegen dauerndes Untertauchen in Wasser, konkrete Prüfbedingungen sind zu vereinbaren, besonders bei Anwendung von Hochdruckreinigern

9

Bei Hochdruckreinigung IPx9 nach DIN 4005


Können bei an- oder eingebauten Leuchten (z. B. Wandleuchten) Komponenten, wie Vorschaltgeräte oder Leitungen berührt werden, dann müssen die Bedingungen der zwei Sicherheitsstufen für diese Komponenten eingehalten sein. Die Leuchtenkonstruktion muss diesem Umstand Rechnung tragen, das kann dazu führen, dass Leitungen zum Beispiel eine zusätzliche oder verstärkte Isolierung erhalten müssen.

Bei Lampenfassungen wird eine andere Betrachtung durchgeführt. Hier werden die zwei Sicherheitsstufen durch eine besondere Spannungsprüfung nachgewiesen.


Schutzklassen von Leuchten und Betriebsgeräten
 


Der Berührungsschutz gegen elektrischen Schlag von Leuchten und Betriebsgeräten ist nach dem Prinzip der zwei Sicherheitsstufen aufgebaut.
Dabei sind die zwei Sicherheitsbarrieren so ausgelegt, dass es bei dem Vorliegen eines Fehlers nicht zu einem Sicherheitsrisiko kommt.

Bei Leuchten und Betriebsgeräten der Schutzklasse I ist der Schutz gegen elektrischen Schlag durch die Basisisolierung und die sichere Verbindung aller berührbaren leitfähigen Teile an den Schutzleiter gegeben, so dass im Fehlerfall der Basisisolierung berührbare leitfähige Teile nicht aktiv werden können.

Bei Leuchten und Betriebsgeräten der Schutzklasse II wird der Schutz gegen elektrischen Schlag durch die Basisisolierung und eine zusätzliche oder verstärkte Isolierung erreicht. Es sind keine Vorkehrungen für den Anschluss eines Sicherheitsschutzleiters vorhanden (in Sonderfällen können eine Funktionserdung, z. B. aus EMV-Gründen oder eine Schutzleiterweiterführung in einer Leuchte vorhanden bzw. gefordert sein).
Auch durch die Errichtungsbestimmung wird kein zusätzlicher Schutz aufgebaut. Sehr wohl kann auch bei Schutzklasse-II-Leuchten in Sonderfällen der Anschluss eines Schutzleiters (Funktionserdung) erlaubt sein und zwar:

  • aus EMV-Gründen – hier kann der Anschluss einer Funktionserde notwendig sein, um die Grenzwerte der EMV einzuhalten. Die Hinweise zu den einzelnen Betriebsgeräten des Komponentenherstellers sind hier bei der Konstruktion der Leuchte zu beachten. Sollte ein Betriebsgerät die Kennzeichnung der Funktionserde tragen, müssen die Kriech- und Luftstrecken dieses Betriebsgeräteanschlusses den Schutzklasse-II-Bedingungen entsprechen.
     
  • als Zündhilfe für Lampen – hier kann der Anschluss einer Funktionserde als kapazitive Zündhilfe der Lampen erforderlich sein. In diesem Fall müssen in der Leuchte die Kriech- und Luftstrecken um die Zündhilfe und dem Funktionserdungsanschluss den Schutzklasse-II-Bedingungen entsprechen. Für diesen speziellen Fall ist das Zündverhalten der Lampen mit dem Lampenhersteller abzustimmen.
     
  • um den Schutzleiter von der Leuchte zu einem anderen Verbraucher weiterzuführen. Hierbei handelt es sich um einen Installationsstützpunkt des Schutzleiters, die Kriech- und Luftstrecken müssen den entsprechenden Anforderungen aus der Leuchtennorm genügen.

Betriebsgeräte mit doppelter oder verstärkter Isolierung zum Einbau in Leuchten der Schutzklasse II

Schutzklasse-II-Anforderungen müssen von der Leuchte mit den eingebauten Betriebsgeräten erfüllt werden. Es können sowohl Schutzklasse-I- als auch Schutzklasse-II-Vorschaltgeräte eingebaut werden. Dementsprechend ist die Konstruktion der Leuchte auszuführen, d. h. werden Schutzklasse-I-Vorschaltgeräte in einer Schutzklasse-II-Leuchte verwendet, muss die Konstruktion der Leuchte entsprechend ausgeführt werden, damit die Kriech- und Luftstrecken eingehalten werden. Dagegen wird bei der Verwendung von reinen Schutzklasse-II-Vorschaltgeräten, heute nur als unabhängige Vorschaltgeräte erhältlich, in den meisten Fällen ein zu hoher technischer Aufwand betrieben und damit ein zu hoher Kostenaufwand hervorgerufen. Auf der Grundlage dieses Sachverhalts wurden in der Normung spezielle Anforderungen für Vorschaltgeräte zum Einbau in Schutzklasse-II-Leuchten erstellt.

Mit diesen "doppelt oder verstärkt isolierten Vorschaltgeräten" ist eine technische und kostengünstig optimierte Konstruktion von Leuchten der Schutzklasse II möglich.

Bei Leuchten der Schutzklasse III wird der Schutz gegen elektrischen Schlag durch die Anwendung der Schutzkleinspannung (SELV) gewährleistet. In Leuchten der Schutzklasse III darf keine höhere Spannung als die Schutzkleinspannung (SELV) erzeugt werden.